Risiken bei Geld- & Kapitalanlagen

Risiken richtig einschätzen

Die meisten Menschen sind auch beim Anlegen von Geld äußerst leichtfertig. Sie schließen zum Beispiel eine Kapitalanlage ab, bei der das Geld über Jahre hinweg fest angelegt wird, und der Anleger im Bedarfsfall nur mit herben finanziellen Verlusten wieder aus der Anlage herauskommt. Dabei berücksichtigen viele Anleger nicht, dass der Mensch mitunter größere Kapitalbeträge für unvorhergesehene Ausgaben braucht.

Was ist zum Beispiel, wenn plötzlich das Auto funktionsuntüchtig wird oder der Hund eine teure Operation benötigt? Plötzlich werden mehrere Tausend Euro benötigt, die dann aber leider in einer festen Kapitalanlage angelegt sind, auf die man somit keinen Zugriff hat.

 

Was wir damit sagen wollen: Jedes Investment beginnt damit, die Risiken erst einmal richtig einschätzen zu lernen. Wer sich beispielsweise nicht sicher ist, in den nächsten Jahren sein Kapital auf keinen Fall zu benötigen, der sollte sein Geld auf jeden Fall teilen und in verschiedene Anlagemodelle investieren. So kann ein Teil des Kapitals in eine feste Anlageform investiert werden, der andere Teil landet dann beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto, worauf der Anleger jederzeit und ohne finanzielle Verluste Zugriff hat.

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Doch nicht nur diese Risiken gilt es richtig einzuschätzen. Immer wieder liest man von Glückspilzen an der Börse, die mit äußerst geringem Kapitaleinsatz angefangen haben und quasi über Nacht reich geworden sind. Es sollte jedoch klar sein, dass es sich bei diesen Glückspilzen (wenn die jeweilige Geschichte überhaupt stimmt) um absolute Ausnahmen handelt. Sie sind also keineswegs die Regel.

 

Man sollte daher immer damit rechnen, dass einzelne Anlagen nicht so gut laufen und man durchaus einen Teil seines Kapitals während der Anlagezeit verlieren kann. Daher ist auf jeden Fall anzuraten, das Geld aufzuteilen und in verschiedene Anlagemodelle beziehungsweise Anlageformen zu investieren. Läuft eine Kapitalanlage schlecht, kann dies immer noch durch die anderen, renditestärkeren Geldanlagen ausgeglichen werden. Wer sein Kapital jedoch blindlings in eine einzige Anlageform investiert, muss immer mit einem Totalverlust rechnen.