Buy-and-Hold Strategie

Kennen Sie noch den Börsenguru André Kostolany? Während seines langen Lebens fuhr der gebürtige Ungar immense Gewinne mit seinen Anlagen an der Börse ein und wurde daher von vielen Kapitalanlegern bewundert. Man versuchte regelmäßig, hinter sein Erfolgsgeheimnis zu kommen. Doch Kostolany machte keinen Hehl daraus und teilte seine wichtigste Erfolgsregel jedem mit, der sie hören wollte.

Das Problem dabei – die meisten Anleger glaubten ihm nicht. Seine Regel lautete nämlich, die erworbenen Kapitalanlagen erst einmal für eine möglichst lange Zeit unbeobachtet liegen zu lassen. Einziger Augenmerk ist bei der Buy-and-Hold Strategie darauf zu legen, dass die erworbenen Investments so zuverlässig und stabil wie möglich ausfallen.

 

Seine Regel leitete Kostolany von einem Grundgesetz der Börse ab. Wer in stabile Werte investiert und das möglichst langfristig tut, der wird sein Kapital mit fast 100-prozentiger Sicherheit vermehren. Der Erfolg gab dem Börsenguru recht. Er hielt seine Anlagen stets über viele Jahre und konnte damit sensationelle Gewinne einfahren.

Genau daran orientiert sich auch die Buy-and-Hold Strategie. Sie bedeutet nichts anderes, als möglichst stabile und zuverlässige Werte herauszukristallisieren, sein Kapital darin anzulegen und dieses dann langfristig in den Anlagen zu belassen. Somit liegen die Nachteile der Buy-and-Hold Strategie bereits auf der Hand: sie eignet sich ausschließlich für Anleger mit einem besonders langen Atem, beziehungsweise solche, die ihr Kapital nicht in absehbarer Zeit für andere Zwecke benötigen.

 

Am besten fahren Sie mit der Buy-and-Hold Strategie, wenn Sie sich bereits einen Grundstock an Vermögen aufgebaut haben und dieses nun langfristig und sicher, zum Beispiel zum Zweck der eigenen Altersvorsorge, ausbauen möchten.