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Niedrige Zinsen machen Baufinanzierungen attraktiv

Category : Baufinanzierung

Die aktuelle Zinsentwicklung mit weltweit niedrigen Zinssätzen macht derzeit eine Immobilienfinanzierung sehr interessant. Durch die niedrigen Zinsen können bei langfristiger Zinsbindung enorme Kosten gespart werden. Zwar ist es nicht absehbar, ob die Zinsen weiter sinken oder zukünftig wieder steigen, aber bei den derzeitigen niedrigen Zinsen ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass Immobilienfinanzierungen noch viel günstiger werden.

 

Fazit: Wer selber bauen möchte und immer noch unentschlossen ist und weiter wartet, wird sich eventuell später ärgern die Gunst der Zeit nicht genutzt zu haben. Baufinanzierungen sind derzeit sehr attraktiv.

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Geldwäsche bei der Commerzbank?

Category : News

Bei der Erfüllung staatlicher und aufsichtsrechtlicher Anforderungen in Bezug auf die Bekämpfung bzw. Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat sich die Commerzbank hohe und lobenswerte Ziele gesetzt.

 

Nach neuesten Medieninformationen wurden in der US-Finanzmetropole New York gegen die Commerzbank wegen mutmaßlicher Geldwäsche Ermittlungen eingeleitet.

Das „Wall Street Journal“ informierte, dass Staatsanwälte wegen dem Verdacht der Geldwäsche sowie wegen zu legerer Kontrollen bei der Commerzbank die Untersuchungen gegen die zweitgrößte deutsche Bank, die Commerzbank, aufgenommen hätten.

 

Die Commerzbank ist schon wegen angeblicher Rechtsverletzungen bei den Iran-Handelssanktionen im Visier der amerikanischen Behörden.
Derzeit konzentrieren sich die US-Behörden auf das europäische Bankensystem und machen die Gesetze selbst. Weil die fragwürdigen Deals in Dollar abgewickelt wurden und angeblich auch von US-Dollarkonten stammten, gelten für jeden, der weltweit Geschäfte in Dollar macht, die Gesetze der USA, weil der Dollar eine US-Währung ist.


Vorstand der HSH wird durch Freispruch entlastet

Category : News

Nachdem erstmals in der Geschichte Deutschlands der gesamte Vorstand einer Bank wegen riskanter Finanzgeschäft vor 7 Jahren während der Finanzkrise durch die Staatsanwaltschaft angeklagt wurde, hat das Hamburger Landgericht den ehemaligen Vorstand der HSH Nordbank am vergangenen Mittwoch freigesprochen. Das Verfahren am Hamburger Landgericht hatte seinen Ausgangspunkt in einer komplexen und unübersichtlichen Finanztransaktion, die der damalige Vorstand um Ex-CFO und CEO Dirk Jens Nonnemacher genehmigt hatte.

Die Anklage warf Dirk Jens Nonnenmacher und anderen ehemaligen Vorständen der HSH Nordbank dubioses Geschäft vor.

 

Jetzt wurden in der Hauptverhandlung vom Hamburger Landgericht, in der es um die umstrittene Omega-Transaktion ging, die Manager vom Untreue-Vorwurf freigesprochen.

Damals waren die französische BNP Paribas gemeinsam mit der Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein eine zweiteilige Transaktion eingegangen, bei der die HSH der BNP Paribas Immobilien-Kredite von rund zwei Milliarden Euro übertrug und dafür eine Versicherungsprämie zahlte. Gleichzeitig investierte die HSH bei der BNP in neuartige Finanzprodukte.
Die früheren Vorstände hatten die Vorwürfe der Bilanzfälschung und Untreue stets zurückgewiesen. Doch die Staatsanwälte hatten Bewährungsstrafen und hohe Geldbußen gefordert.

 

Wenn auch diese Schlappe der HSH juristisch aufgearbeitet scheint, so will der Staatsanwalt den Freispruch im Untreue-Prozess anfechten. Die Kosten für den Prozess trägt die Staatskasse.

 

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Neue Vorwürfe gegen die Commerzbank

Category : News

Wie heute aus New York unter Berufung auf Insider verlautet, will die US-Regierung nach der französischen Bank BNP Paribas nun auch gegen die Commerzbank, Deutschlands zweitgrößtem Geldhaus, vorgehen. Die Commerzbank steht unter dem Verdacht, für iranische Unternehmen und Firmen im Sudan Geldtransfers getätigt zu haben, was einen Verstoß gegen die US-Sanktionen bedeutet.

 

Nachdem die französische Bank BNP Paribas wegen Sanktionsbruch bereits knapp 9 Milliarden Dollar zahlen musste, steht jetzt die Commerzbank im Visier der amerikanischen Ermittler. In den USA droht nun der Commerzbank eine Millionenstrafe, obwohl die Commerzbank mit den US-Behörden noch in Verhandlungen steht.

 

Die Verhandlungen mit der Commerzbank könnten den erfreulichen Nebeneffekt haben, auch den Weg für eine Einigung mit der Deutschen Bank zu ebnen, die laut letzten Meldungen ebenfalls gegen Sanktionen verstoßen haben soll.

Eine Einigung mit den US-Behörden auf eine Strafzahlung ist laut Branchenkennern noch in diesem Sommer möglich; die Aktien der Commerzbank brachen allerdings vorübergehend ein.


Panne bei Goldman Sachs

Category : News

Nachdem bereits im Oktober 2013 durch eine Computerpanne bei Goldman Sachs in den USA eine große Menge von Aktiengeschäften fälschlicherweise getätigt wurden, verschickt die Bank jetzt tausende Sätze mit Kundendaten an falsche E-Mail-Adressen. Damals zeigte sich das Finanzinstitut gelassen, jetzt ist die Aufregung wegen der Datenpanne groß. Dadurch sind hochvertrauliche Kundendaten in falsche Hände gekommen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat eine Klage in New York eingereicht, in der Google gezwungen werden soll, die falsch geleiteten E-Mails zu löschen.

 

Die hochvertraulichen Kundendaten soll ein Mitarbeiter einer Vertragsfirma aus Versehen falsch adressiert haben. Um diese massive Datenschutzverletzung zu verhindern, versucht jetzt die US-Investmentbank Goldman Sachs mit der Klage der Schaden zu minimieren.

Google erklärte allerdings dazu, dass die E-Mail nur mit einem Gerichtsbeschluss gelöscht werde.

Die US-Bank Goldman Sachs ist ein global tätiges Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen mit Hauptsitz in New York City und hauptsächlich für Großunternehmen und institutionelle Investoren als Finanzdienstleister tätig.

 

Wie man sieht, braucht es weder NSA, BND, KGB oder Mossad, um geheime Informationen in die falschen Kanäle zu leiten…


Argentinien vor Zahlungsunfähigkeit?

Category : News

Während Argentinien nach einem durchwachsenen Spiel gegen die Schweiz bei der WM in Brasilien am Ende mit dem längeren Atem und natürlich viel Glück das Ticket für die nächste Runde erkämpfte, hat Argentiniens Präsidentin Kirchner derzeit schwerwiegende Probleme und nicht so viel Glück. Das südamerikanische Land muss nach einer Gerichtsentscheidung des obersten US-Gerichts den Hedgefonds NML ausbezahlen, denn am Montag lief die Frist für Argentinien ab.

Droht jetzt Argentinien die Staatspleite, nachdem sich schon 2001 das Land für zahlungsunfähig erklären musste? Beim damaligen, bislang teuersten Staatsbankrott der Geschichte, konnte Argentinien Ende 2001 Schulden in Höhe von 70 Milliarden Euro nicht zurückzahlen.

 

Zirka 13 Milliarden Euro muss Argentinien jetzt zahlen und bat, um mit den Hedgefonds NML und Aurelius noch verhandeln zu können, um Verlängerung der Zahlungsfrist. Wirtschaftsminister Kicillof sprach von einer schweren Krise für Argentinien. Nachdem jetzt der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten, Supreme Court of the United States, eine Revision der argentinischen Staatsführung abgelehnt hatte, ist Argentinien trotz Schuldenschnitt verpflichtet, ausstehende Forderungen privater Hedgefonds voll umfänglich zu regulieren.

Eigentlich kann sich das Land die Zahlung nicht leisten, Präsidentin Kirchner bleiben auch nur zwei Wochen, eine Lösung für das Problem zu finden.

 

Womöglich droht ein Dominoeffekt, denn die argentinische Finanzpleite weist Parallelen zur Krise in Griechenland auf. In beiden Fällen handelt es sich um stark verschuldete Länder, die ihre währungspolitische Hohheitsgewalt aufgegeben haben.

Argentiniens Wirtschaftsminister Axel Kicillof und Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner möchten den Streit zwischen Argentinien und den Hedgefonds vor der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) erörtern, um eine Aufschiebung der Zahlung zu erreichen.

Auch Deutschland hält Forderungen gegenüber Argentinien in Höhe von über 2,5 Milliarden Euro und setzt das finanziell wankende Argentinien jetzt unter Druck. Allerdings könnte das Urteil des Supreme Court of the United States und die Folgen eine fatale Kettenreaktion auslösen, sollte Argentinien tatsächliche in die Knie gezwungen werden.

 

Argentiniens Präsidentin Kirchner hat zwar in den vergangenen Jahren viel getan, um das Vertrauen der internationalen Kapitalmärkte nach der Krise von 2001 zurückzugewinnen, doch jetzt sind zirka 10 Prozent der Gläubiger das Problem, die keine Umschuldung akzeptierten und unbeeindruckt von der Finanzlage Argentiniens auf die Einhaltung der Verträge pochen.

Auch wenn Argentinien, dessen Wirtschaft am Rande einer Rezession entlangschrammt, noch 30 Tage Zeit hat, wird wohl eine Pleite kaum zu vermeiden sein. Dieser Fall zeigt wieder deutlich, wie wichtig ein internationales Insolvenzrecht sein kann.


Abzocke bei Barclays?

Category : News

Die britische Barclays-Großbank steht wieder einmal im Rampenlicht. Nachdem die Behörden in den USA und Großbritannien erst Ende Juni gegen Barclays eine Geldbuße in Höhe von über 450 Millionen Dollar verhängt hatte, weil das Kreditinstitut zur Festlegung des Londoner Referenzzinssatzes (LIBOR) zwischen 2005 und 2009 falsche Daten angegeben haben soll, droht Barclays jetzt erneut eine hohe Strafe.

Der New Yorker Staatsanwalt Eric Schneiderman will im Namen der USA gegen Barclays vorgehen und präsentierte intern verschickte E-Mails von Mitarbeitern der britischen Großbank, die Investoren systematisch hinter das Licht geführt haben sollen.

 

Außerdem soll Barclays kleinen Unternehmen komplexe Finanzprodukte verkauft haben, die sich nicht brauchten. Die US-Ermittler fanden heraus, dass Barclays Kunden mit falschen Informationen auf seine Handelsplattform gelockt hatte, wo ihnen Hochfrequenzhändler dann Geld aus der Tasche gezogen haben.

Das Londoner Bankhaus, welches in den USA bereits 2012 wegen der Manipulation von Referenzzinssätzen in die Fänge der Ermittler geriet und bestraft wurde, ist der neue Betrugsprozess ein derber Rückschlag. Obwohl Barclays den Kunden wiederholt versicherte, dass es auf seiner Plattform keine „räuberischen Händler“ gebe, ziehen sich die ersten Banken von der Handelsplattform des britischen Geldhauses Barclays zurück. Aktien von Barclays brachen am Donnerstag fast sechs Prozent ein. Die Großbank muss nach Informationen aus der Finanzbranche eine Strafe in Höhe von über 160 Millionen Dollar zahlen.

 

Auch die Deutsche Bank könnte wieder einmal von den Ermittlungen betroffen sein, sollte es zu branchenübergreifenden Untersuchungen kommen. Die Deutsche Bank und das Schweizer Geldhaus Credit Suisse wollten sich nicht zu der neuen Affäre äußern. JPMorgan und Morgan Stanley, die Royal Bank of Scotland und Goldman Sachs waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.


Führerscheinentzug bei Steuerhinterziehung?

Category : News

Eine interessante Botschaft für alle wohlhabenden Steuerhinterzieher in Deutschland beinhaltet die Aussage vom nordrhein-westfälischen Justizministers Thomas Kutschaty (SPD), der künftig schwerwiegenden Steuerbetrug neben den sonst üblichen Geld- und Freiheitsstrafen auch mit Führerscheinentzug ahnden will.

Justizministers Thomas Kutschaty ist sich sicher, dass bei vermögenden Steuersündern eine Geldstrafe nicht effektiv genug sei.

Zu der am 25. und 26. Juni 2014 in Binz auf der Insel Rügen stattfindenden Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister der Bundesländer, welche zweimal im Jahr dazu dient, justiz- und ‎rechtspolitische Vorhaben der Bundesländer zu koordinieren und abzustimmen, will Kutschaty diese Thematik den Teilnehmers schmackhaft machen.

 

Die Justizminister der Länder diskutieren ab heute in Binz u.a. über Alternativen zu Geld- und Gefängnisstrafen.
Für die Gastgeberin Uta-Maria Kuder (CDU) aus Mecklenburg-Vorpommern hatte das Thema „Umgang mit Bagatellstrafsachen“ vorab nur eine Nebenrolle gespielt, denn mangels Einigungschancen war diese Position von der Agenda gestrichen worden.

Doch Thomas Kutschaty, der nordrhein-westfälischen Justizministers, hat im Alleingang den Tagungsordnungspunkt aufgegriffen, erweitert und zur Debatte gestellt.
Weil ein Gefängnisinsasse den Staat monatlich über 3000 Euro kostet, sollen Alternativen gefunden werden.

 

Kleinkriminelle wie Schwarzfahrer und Taschendiebe, welche bei Inhaftierung das Staatssäckel und somit die Steuerzahler belasten, könnten in Zukunft ihre Schuld mit Straße fegen oder anderen dem Gemeinwohl dienenden Arbeiten wieder gutmachen.
Nach dem Motto „Schwitzen statt Sitzen“ könnte die Ableistung von gemeinnütziger Arbeit eine durchaus denkbare Alternative zu Gefängnisstrafe werden.

Soll nun wirklich Steuerbetrug mit Fahrverbot bestraft werden?
Die Antwort auf die Frage, ob der wohlhabende Chirurg einer Privatklinik mit auf einer Schweizer Bank gebunkertem Vermögen, der in die Fänge der Steuerfahnder geraten ist, in Zukunft ein halbes oder ganzes Jahr seinen Ferrari stehen lassen muss oder nicht, wird nach der Justizministerkonferenz die Nation spalten.
Auf jeden Fall kann man mit dem Entzug der Fahrerlaubnis in manchen Fällen wirksamer und nachhaltiger bestrafen.

Auf den Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen, Steuersünder mit dem Entzug des Führerscheins zu bestrafen, reagierte das Bundesjustizministerium zurückhaltend. Eine Sprecherin verwies auf den Koalitionsvertrag, in dem bereits durch Union und SPD vereinbart wurde, Fahrverbote als mögliche Alternative zu Freiheits- und Geldstrafen im Strafrecht einzuführen. Eine Umsetzung ist aber noch offen.


IFO-Index sinkt

Category : News

Die Lage in der Ukraine und die Unruhen im Irak haben dazu beigetragen, dass sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Juni 2014 eingetrübt hat.

Der IFO-Index ist ein Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und widerspiegelt die wirtschaftlichen Erwartungen vieler bedeutender Unternehmen des Bauhauptgewerbes, des Gewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels.

Der auch als Konjunkturindikator bekannte IFO-Index schwächelt derzeit auf hohem Niveau und hat seit Dezember des letzten Jahres den tiefsten Stand erreicht.

Weil aber in Deutschland die kleinen und mittleren Betriebe mehrheitlich durch die Volksbanken und Sparkassen finanziert werden, die weit weniger von Kapitalmarktinvestoren abhängig sind als andere Banken, ist eine schnelle Ansteckung der Realwirtschaft unwahrscheinlich.

Während der deutsche Aktienmarkt heute kaum auf den enttäuschenden Ifo-Index reagierte, steigt der Goldpreis weiter an.

 

Auch die Dax-Anleger lassen sich nicht durch den sinkenden IFO-Index aus der Reserve locken.
Der Dax kommt zwar nicht in Schwung und dümpelt um die 9.000er Marke mit einem kleinen Gewinn herum, doch auch die US-Börsen legen derzeit eine Verschnaufpause ein, während der NIKKEI-Index leicht ins Plus gekommen ist.

Der von der EZB vorgegebene Niedrigzins wirkt sich in allen Regionen auf das Renditeniveau aus, nicht nur bei Immobilien- und Unternehmenskrediten (mit denen die Konjunktur angekurbelt werden soll), sondern auch beim Zins für Geldanlagen und das Sparbuch des kleinen Mannes.

 

Die Börsianer suchen zurzeit Sicherheit, die Sparer sind weiterhin die Dummen.

Lieber Rendite mit Risiko als Risiko ohne Rendite?
Diese Frage muss sich jeder Anleger selbst beantworten. Im Gegensatz zum Sparbuch, beim dem ein realer Verlust derzeit absolut sicher ist, gibt es bei Aktien immerhin noch die Aussicht auf eine positive Rendite.

Ob sinkender IFO-Index, steigender Goldpreis oder die augenblickliche Wassertemperatur im Dnepr, all dies wird den Großteil der deutschen Bevölkerung nicht interessieren, da sie weder Geld für Anlagen noch für den Kauf von Gold haben.

Ifo Index schwächelt


Dispozins wird gesenkt

Category : Girokonto

Nach der Leitzinssenkung der EZB senkten die ersten Banken den Dispo-Zins.

Die Europäische Zentralbank hatte am 05.06.2014 den Leitzins um 0,1 Prozent auf 0,15 Prozent gesenkt.
Der Leitzins, zu dem sich Banken bei der Notenbank Geld leihen können, hat damit ein historisches Tief erreicht.

Nachdem Verbraucherschützer schon seit Jahren gegen teils zweistellige Dispozinsen kämpfen, sind nun auch die Politiker auf den Zug aufgesprungen und haben die Banken aufgefordert, die Gebühren für das Überziehen des Kontos zu senken.

Auch wenn seit 2010 die Klauseln der Banken vorsehen, dass Zinserhöhungen und Zinssenkungen entsprechend der Entwicklung der vereinbarten Referenzzinssätze an die Kunden weitergegeben werden, so wirkten sich die kontinuierlichen Zinssenkungen durch die EZB bisher nur sehr spärlich auf die Dispozinsen bei den Bankkunden aus.

 

Auch der jetzige Schritt der Banken in die richtige Richtung, der eine Konto-Überziehung als kurzfristige Liquiditätsstabilisierung für die Bankkunden mit Überziehungswunsch ein wenig preiswerter macht, zeigt noch eine große Differenz zwischen dem Geldeinkauf und dem Angebot an die Verbraucher.

Die Berliner Bank und die Deutsche Bank kürzten ihre Dispokredit-Zinsen zum 16. Juni 2014 um jeweils 0,1 Prozent auf maximal 11,8 Prozent je nach Kontotyp. Bei der Norisbank sinkt der Dispo-Zinssatz von derzeit 11,25 auf 11,15 Prozent. Auch die Postbank ändert ihre Konditionen. Für das Konto „GiroPlus“ gelten künftig 11,95 statt 12,05 Prozent, für das „GiroExtraplus“ 9,3 statt 9,4 Prozent. Die Commerzbank will ab dem 26. Juni für Neukunden die Dispo-Zinsen um 0,5 Prozent auf 11,4 Prozent senken. Auch die Targobank hat beschlossen, ihren Zinssatz zum 1. Juli zu ändern, über die Höhe war bisher noch keine Auskunft zu erhalten.

Die geringfügige Senkung des Dispokredit-Zinses ist nach den Worten der verbraucherpolitischen Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Nicole Maisch, ein schlechter Witz. Während die Banken das Geld zum Nulltarif bekommen, würden die Bankkunden immer noch mit weit mehr als 10 Prozent Zins für eine Überziehung abgezockt.

 

Auf Kosten der ärmsten Bankkunden, die regelmäßig auf einen Dispo-Kredit angewiesen sind und immer tiefer in die Schulden rutschen, machen die Geldhäuser und Sparkassen Milliardengeschäfte.

Die Linken fordern eine gesetzliche Obergrenze der Dispozinsen, andere Fraktionen begnügen sich mit einer Deckelung. Allen Verbrauchern wird empfohlen, bei längerfristigem Geldbedarf einen Ratenkredit in Anspruch zu nehmen. Dieser ist wesentlich günstiger zu bekommen und belastet die Haushaltkasse weniger als der Dispozins für die Überziehung bei einer Bank.
Vergleichsportale im Internet bieten Banken und Sparkassen kostenlos an.

Dort kann man (und Frau) in Ruhe nachsehen, wo es die besten Konditionen gibt. Derzeit ist ab 2,79 Prozent Zins ein Ratenkredit zu erhalten.


Warnung der Weltbank vor Inflation

Category : News

Die Weltbank in Washington schlägt Alarm. Die Sonderorganisation, die sich nach dem 2. Weltkrieg den Wiederaufbau und die Finanzierung der verwüsteten Staaten zur Aufgabe gemacht hat, warnt vor einer gefährlichen Inflation in der Euro-Zone. Das Sinken der Preise auf breiter Front sei eine der größten Gefahren für die globale Wirtschaft und nährt die Furcht vor einem konjunkturschädlichen Preisverfall, also einer deflationären Spirale im gesamten Euro-Raum.

Die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB), den Leitzins weiter zu senken und Banken mit Strafzinsen zur Kreditvergabe zu zwingen, sollen Kredite und Investitionen ankurbeln und so die Wirtschaft stärken. Natürlich erhöhen niedrige Zinsen die Investitionsbereitschaft, senken die Kreditkosten und kurbeln somit die Wirtschaft an.

Auch der DAX reagierte sofort positiv in der Kursentwicklung und schnellte erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 10.000 Punkten. Allerdings stiegen auch der Gold- und der Euro-Kurs deutlich an.

 

Trotzdem gibt es von vielen Seiten Kritik an der aktuellen Zinspolitik und der damit verbundenen Entwicklung auf dem Finanzmarkt. Viel billiges Geldes wird neue Blasen erzeugen, so sind sich Finanzexperten einig. So warnt Clemens Fuest, der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, eindringlich vor der zusätzlichen Liquidität, welche die Preise für Immobilien sowie die Aktienkurse weiter in die Höhe treiben wird. Zudem rechnet die Weltbank damit, dass der russisch-ukrainische Konflikt 2014 auf die gesamte Wirtschaftsdynamik drücken wird.

 

Mit der spektakulären Zins-Senkung der EZB hat die Plünderung der Welt begonnen. Die von der Europäischen Zentralbank unter ihrem Chef Draghi beschlossene Niedrigzinspolitik setzt auch unsere Währung weiter unter Druck. Der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble findet allerdings jetzt die EZB-Niedrigzins-Politik toll und macht damit eine Kehrtwende, während er noch im März eine Zinserhöhung gefordert hatte.

Verlierer werden auch hier wieder die Sparer und Altersvorsorge-Anleger sein, die niedrigen Zinsen schlagen nicht nur kräftig auf das Gemüt, sie machen derartige Geldanlagen auch unattraktiv.


Senkung der Leitzinsen durch die EZB

Category : News

Die permanente Senkung des Leitzinses der EZB nimmt eine Besorgnis erregende Entwicklung, denn die EZB könnte nach Einschätzung von Finanzexperten heute eine weitere Senkung des bereits rekordtiefen Leitzinses von derzeit 0,25 Prozent beschließen. Die Europäische Zentralbank unter ihrem Präsident Mario Draghi will ihre Geldpolitik in einem bisher nicht gekannten Maße lockern.

Angesichts der Zahlungsprobleme in vielen südeuropäischen Ländern sei ein solcher Schritt zwar durchaus verständlich, wie es Ulrich Schröder, der Chef der staatlichen Förderbank KfW, zum Ausdruck brachte, doch die Mehrheit der Finanzexperten und vor allem die deutsche Wirtschaft erwartet negative Folgen nach einer weiteren Senkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank.

 

Eine weitere Senkung des Leitzinses wird nicht dazu führen, dass mehr investiert wird, so sind sich die Experten einig. Dass die niedrigen Zinsen einer Enteignung der kleinen Sparer und Geldanleger gleichkommt und die Gefahr wachsender Altersarmut wächst, ist eine logische Nebenwirkung der Senkung vom Leitzins. Immer niedrigere Zinsen beschädigen die Sparkultur und vernichten Vermögenswerte nachhaltig, so der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands Georg Fahrenschon.

 

Die Kritik an der Zinspolitik der EZB wächst ständig, wenn auch Politiker und Zentralbanker aus den Krisenländern eine neue Deflation im Euro-Raum beschwören. Das Gespenst der Deflation wird an die Wand gemalt, damit hofft die EZB, dass jeder zur Salzsäule erstarrt und verschreckt der Zinssenkung zustimmt. Obwohl Deflation zu den am meisten missbrauchten Begriffen in der Wirtschaftspolitik zählt, warnen andere Experten vor einer Inflation. Der Bundesbank-Präsident Jens Weidmann war noch vor wenigen Tagen der Meinung, dass der Kampf gegen die Inflation stets ein Thema für die Geldpolitik sei und dürfe nicht vernachlässigt werden.

Inflation oder Deflation?

Wahrscheinlicher ist, dass sich bei nüchterner Betrachtung der konjunkturellen Lage in Europa beide Schreckgespenster in Luft auflösen werden. Heute ist EZB-Tag und die Europäische Zentralbank gibt die neue Zinsentscheidung bekannt. Weil die Preise in der Euro-Zone kaum noch steigen, steht der EZB-Chef Mario Draghi gehörig unter Druck. Bei einer Zinssenkung muss aber niemand in Panik verfallen. Geld wird billiger, die Preise werden steigen. Beides wird die Konjunktur ankurbeln.

Aber wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht?

Auf jeden Fall werden Banken eine Leitzinssenkung schneller umsetzen als eine Erhöhung, wenn es um Produkte zugunsten der Kunden geht. Für einen Großteil der Bevölkerung wird die Senkung des Leitzinses Nachteile bringen; das Ersparte auf der Bank wächst wenig oder gar nicht. Dafür werden Hauskredite etc. nicht teurer, weil die Banken bei niedrigem Leitzins günstiger an frisches Geld kommen, welches sie dann als Kredite an Unternehmen und Bürger weitergeben könnten.

Vorteil der Leitzinssenkung

Die Wirtschaft, vor allem in den europäischen Krisenländern, wird am meisten von der erneuten Zinssenkung der EZB partizipieren, denn Unternehmen kommen billiger an neues Geld für Investitionen.


Kirchensteuer auf Kapitalerträge

Category : News

Bereits seit 2009 führen Sparkassen und Banken bei ihren Kunden automatisch die 25-prozentige Abgeltungsteuer auf Anlegergewinne plus Soli ab. Informationen zur Abgeltungssteuer und Kapitalertragssteuer finden Sie unter: https://banken-vergleichen.eu/kleines-finanzlexikon-und-begriffserklaerungen/kapitalertragsteuer/

Bei der Kirchensteuer hatten Sparer, die in einer Kirche sind, die freie Wahl der Mitteilung. Entweder teilte man seiner Bank ausdrücklich mit, welcher Konfession man angehört und gab damit den automatischen Abzug der Kirchensteuer frei. Oder man wählte die Anlage KAP, Seite 2, um den Obolus für die Kirche selbst über die Einkommensteuer zu zahlen. Wie der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) feststellte, hat dies aber kaum jemand getan, sodass der Kirche jährlich knapp 500 Millionen Euro durch die Lappen gingen. Damit soll jetzt Schluss sein.

Ab 2015 wird die Kirchensteuer automatisch einbehalten. Das Finanzamt wird dazu regelmäßig das Kirchensteuerabzugsmerkmal (KIStAM) beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) eines jeden Steuerzahlers abfragen. Diese Datei über den Steuerpflichtigen gibt umfassend Auskunft darüber, ob der Steuerpflichtige einer Religionsgemeinschaft angehört, die Steuern für die Zugehörigkeit erhebt und wie hoch deren Kirchensteuersatz ist.
Für Verweigerer gibt es künftig kein Schlupfloch mehr, außer dem Widerspruch.

 

Ist man (oder Frau) konfessionslos und bekommt trotzdem einen Brief von der Bank zur Neuregelung der Kirchensteuerzahlung, kann man diesen mit ruhigem Gewissen wegwerfen. Ist der Steuerstatus korrekt beim Finanzamt registriert, fällt auch in Zukunft keine Kirchensteuer an. Ein Blick in die eigene Lohn- oder Gehaltsabrechnung sowie gegebenenfalls in den letzten Einkommenssteuerbescheid zeigt, ob alles korrekt ist.

Wer als Kirchenmitglied bereits seine Bank oder Sparkasse mit dem Kirchensteuerabzug beauftragt hat, braucht ebenfalls nichts zu unternehmen. Möchte man nicht, dass das kontoführende Kreditinstitut die Konfession erfährt, kann dem Datenabruf in Schriftform widersprochen werden.
Ein Widerspruch muss allerdings bis zum 30. Juni 2014 beim Bundeszentralamt für Steuern eingehen. Formulare für den Widerspruch sind im Internet auf vielen Portalen zu finden, deren Inhalt mit der Kirchensteuer oder dem Steuerrecht zusammenhängen.

 

Die Vorarbeiten für den automatischen Einzug der Kirchensteuer laufen schon, damit zum geplanten Stichtag am 1. Januar 2015 das automatisierte Verfahren zum Abzug der Kirchensteuer aller Steuerpflichtigen reibungslos vonstatten gehen kann.

Wer der Evangelischen oder Katholischen Kirche in Deutschland angehört, aber nur wenig Zins- oder Börsengewinne verbuchen kann, muss darauf gar nichts bezahlen. Die Freistellungsaufträge bei der oder den Banken sorgen dafür, dass der Sparer bis zu 801 Euro im Jahr steuerfrei kassieren darf. Bei Ehe- und gesetzlichen Lebenspartnern ist es das Doppelte. Auch die Möglichkeit aus der Kirche auszutreten, wird von etlichen Gläubigen in näheren Betracht gezogen.

Ein Austritt aus der Kirche muss nicht begründet werden, allerdings bleibt der Besuch beim Standesamt bzw. Amtsgericht nicht erspart, weil der Antrag persönlich abgegeben werden muss. Nach dem Motto „Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare“ ist der Austritt aus der Kirche in Berlin, Brandenburg, Bremen und Thüringen kostenfrei. In allen anderen Bundesländern betragen die Kosten oder Gebühren zwischen 10 und 60 Euro.


EZB warnt vor Börsencrash

Category : News

Der Börsencrash ist das Horrorszenario der Finanzianer. Turbulenzen an den Börsen gibt es schon so lange, wie die Börsen selbst. Anfang Februar 2014 kam die alarmierende Meldung aus Japan, dass in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt der Aktienmarkt in sich zusammengebrochen ist. Der Nikkei-Index verlor damals mehr als 610 Punkte. Nahe ihren Höchstständen notieren derzeit die Börsen in New York und Frankfurt; Charttechniker vermuten, dass in kurzer Zeit die Kurse in sich zusammenfallen. Die Finanzexperten, welche ständig die Vergleichsmuster der Börsenkurse identifizieren, befürchten eine Parallele zu 1929, als die große Depression ausbrach.

 

Ein extremer Kurseinbruch an den Börsen kann einige Tage bis hin zu wenigen Wochen dauern, auch wenn das die Anleger und Zocker nicht beruhigt. Panikartige Aktienverkäufe, die einen großen Angebotsüberhang erzeugen und so zu drastisch fallenden Kursen führen, läuten den Börsencrash als Supercrash ein.

Wie entsteht ein Börsencrash?

Ein Börsencrash tritt meist am Ende einer oder mehrerer Spekulationsblasen auf. Unerwartete, negative Ereignissen, wie zum Beispiel die Insolvenz Lehman Brothers vor einiger Zeit, können einen Crash an der Börse aber blitzartig auslösen. Auf jeden Fall sind die Nachrichten aus dem globalen Finanzsektor nicht so berauschend, dass Anleger weiterhin alles kaufen, was ihnen vor die Flinte läuft.

 

Gerade in der derzeitigen politischen Lage kann keiner glauben, dass es an den Börsen ohne Ende weiter nach oben geht. Finanzexperten empfehlen, vorsichtig abzuwarten und den Verkauf von Anteilen zumindest ins Auge zu fassen. Die Börseneuphorie an den Finanzmärkten war in letzter Zeit drastisch gestiegen und rekordverdächtige Aktienrückkäufe sowie milliardenschwere Fusionen und Übernahmen ließen die Aktionärsherzen höher schlagen.

Anzeichen für einen Börsencrash erkennen

Es gibt derzeit eine ganze Reihe von Alarmsignalen, die Investoren und Anleger vorsichtig machen sollten. Die Dax-Rekordjagd lässt in vielen Ländern die Kurse in die Höhe schnellen. Wann der Blasenmodus erreicht ist, weiß niemand. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich entschlossen, angesichts der Rekordjagd an den Kapitalmärkten eine Warnung vor steigenden Risiken für die Finanzstabilität herauszugeben. Auf gut Deutsch: vor einem neuen Börsencrash zu warnen!

Auch die Bundesbank mimt den Spielverderber auf dem Parkett: Sie warnt vor spekulativen Übertreibungen an den Märkten und der lockeren Geldpolitik der Notenbanken, was die Märkte in trügerischer Sicherheit wiege. Auch eine konkrete Aussage, wenn auch gut in Worte verpackt…

Wann kommt der nächste Börsencrash?

Die Entwicklung gibt Anlass zur Sorge, auch wenn nicht alle Kurse betroffen sind. Nach dem Motto „Nichts Genaues weiß man nicht“ kann man sich über charttechnische Analysen lange streiten, eins ist aber gewiss: Ein Börsencrash lässt sich nie vorhersagen. Sonst gäbe es ihn nicht, weil alle schlauen Anleger nach und nach die Papiere abstoßen würden. Unser nächster Börsencrash ist ein spontaner, großer Zusammenbruch, der unerwartet eintreffen wird. Die Frage ist nur: wann?


Ebay durch Hackerangriff geknackt

Category : News

Ebay rief nach einem dramatischen Hackerangriff alle Nutzer zum Passwort-Wechsel auf… Diese kurze aber inhaltsschwere Meldung kursierte gestern durch alle Medien. Das größte Internet-Auktionshaus der Welt ist wohl Opfer eines schweren Hackerangriffs geworden.

Persönliche Daten der Kunden wie Name, Adresse, Geburtstag, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Telefonnummern und auch die Passwörter zum Zugang auf den Ebay-Account seien entwendet worden. 145 Millionen kompletter Datensätze wurden von den Hackern erbeutet, der weltweit umfangreichste Datenklau bisher.

 

Bisher ist unklar, ob die den Ebay-Konten angeschlossenen Paypal-Accounts mit den entsprechenden Passwörtern betroffen sind und somit auch die Daten der Kreditkartennutzer. Das Unternehmen forderte inzwischen alle Kunden auf, ihre Passwörter schnellstens zu ändern. Kombinationen wie 0815, 4711 oder 123456 sind nicht mehr zeitgemäß und sollten schnellstens durch andere, belastbare und schwerer zu knackende Passwörter ausgetauscht werden.
Kombinationen aus Zahlen, Sonderzeichen und Buchstaben mit mindestens 8 Stellen sind nach Aussage von Experten der beste Schutz vor Hackern.

 

Inzwischen ist auch die deutsche Justiz aufgeweckt und Heiko Maas, der Bundesjustizminister, teilte kommentarlos mit, dass Ebay mehr zum Schutz der persönlichen Kundendaten unternehmen soll.


Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank

Category : News

Um den bevorstehenden Stresstest der EZB ohne Komplikationen meistern zu können, will die Deutsche Bank acht Milliarden Euro bei Investoren einsammeln. Frisches Geld für die Deutsche Bank bringt der Deal mit einer Königsfamilie aus Katar, die über ihre Investmentfirma Paramount Services Holdings Paramount zirka 60 Millionen Aktien zum Preis von knapp 30 Euro kaufen wird. Das Gesamtvolumen liegt bei rund 1,75 Milliarden Euro. Damit wird Scheich Hamad Bin Jassim Bin Jabor al-Thani zum Großaktionär bei der Deutschen Bank.

 

Beobachter werten diese Aktion als Befreiungsschlag, wenn auch das Herrscherhaus in Doha künftig ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat. Insgesamt sei die Ausgabe neuer Aktien für rund acht Milliarden Euro geplant, wie die größte deutsche Bank mitteilt. Mit der Kapitalerhöhung, welche die zweitgrößte in der Geschichte der Bank ist, soll die Kapitalquote auf 11,8 Prozent nach zuletzt 9,5 Prozent steigen. Die restlichen 6,3 Milliarden Euro will die Bank über die Ausgabe neuer Anteile mit Bezugsrecht für Alt-Aktionäre einsammeln. Wahrscheinlich werde der Scheich auch an dieser Kapitalmaßnahme teilnehmen, verlautet es aus Börsenkreisen. Die Kapitalerhöhungsmaßnahme soll bis zum 24. Juni 2014 abgeschlossen sein.

 

Mit der geplanten Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe und dem neuen Großaktionär aus Katar wird sich die Deutsche Bank Luft für den Stresstest de EZB verschaffen können. Wenn auch das schleppend laufende Investmentbanking bei der Deutschen Bank die Gewinne hat einbrechen lassen, fiel das Gesamtergebnis im ersten Quartal besser aus als erwartet.

 

Anshu Jain und Jürgen Fitschen, die beiden Co-Vorstandschefs der Deutschen Bank, wollen mit dem frischen Geld die Wettbewerbsposition nachhaltig stärken und endlich einen Schlussstrich unter das leidige Thema Eigenkapital setzen.


Urteil BGH zu Bearbeitungsgebühren für Kredite

Category : Kredit

Nach dem neusten Urteil vom 13.05.2014, AZ XI ZR 405/12 und XI ZR 170/13 des BGH in Karlsruhe dürfen Banken für den Abschluss eines Verbraucherkredits keine Bearbeitungsgebühren verlangen.

Abgeschlossene Kredite waren in der Vergangenheit durch die hohen Zinsen schon recht teuer. Dazu kamen in der Regel die von den Banken und Sparkassen geforderten Bearbeitungsgebühren.

 

Der BGH hat jetzt in einem Verfahren festgestellt, dass die Berechnung von Bearbeitungsgebühren für den Kredit-Abschluss unzulässig ist.

Das höchstrichterliche Grundsatzurteil vom 13.05.2014 kippt damit entsprechende Klauseln im Kleingedruckten der Kreditverträge, in welchen die Banken ihre Kosten unangemessen auf die Kunden abwälzten.

Die Richter des Bundesgerichtshofes waren übereinstimmend der Meinung, dass die Bearbeitungskosten für einen Kredit mit den Zinsen abgedeckt seien.

Kreditnehmer haben damit gute Chancen zum Zurückfordern der gezahlten Bearbeitungsgebühren.

Betroffene von Bearbeitungsgebühren für den Kreditabschluss aus den letzten drei Jahren sollten umgehend Kontakt mit ihrer Sparkasse oder Bank aufnehmen, um die Rückzahlung der Kosten für die Bearbeitung zu klären, in der Regel zwischen einem und vier Prozent der Kreditsumme.

 

Bankkunden haben laut Urteil des BGH zu den unzulässigen Kreditbearbeitungsgebühren Anspruch auf Rückzahlung der Gebühren für alle ab Januar 2011 geschlossenen Kreditverträge.

Zu beachten gilt es allerdings die Fristen für eine Rückforderung. Wann die Erstattungsforderungen betroffener Kunden verjähren, hat der BGH jedoch nicht endgültig geklärt.
Auf die Banken und Sparkassen wird eine Welle von Rückforderungen zukommen, welche nach Ansicht von Finanzexperten im zweistelligen Milliardenbereich liegen soll.

Kunden sollten sich schnellstens schriftlich an ihre Bank wenden, um die zu Unrecht gezahlten Kreditgebühren zurückzubekommen.

Am besten geht das mit einem Musterbrief, der online in vielen Portalen erhältlich ist.

Das höchstrichterliche Grundsatzurteil des BGH, dass Banken für Verbraucherkredite grundsätzlich keine Bearbeitungsgebühren erheben dürfen, ist sehr verbraucherfreundlich und wird viele Kreditnehmer erfreuen, denn unzählige Verbraucher haben in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Gerichten schon gegen die Klauseln im Kreditvertrag geklagt.


Kann die Ukraine-Krise die europäischen Banken belasten?

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Während in Portugal die Sektgläser gehoben und das Ende des EU-Rettungsschirms gefeiert werden, spitzt sich in der Ukraine die Lage weiter zu. Um die laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, braucht die Ukraine dringend frisches Geld. Und genau dies könnte auch für zahlreiche westliche Banken zum Problem werden, die Milliardenkredite an ukrainische Schuldner vergeben haben.

 

An der Spitze der Angstkandidaten stehen die österreichische Raiffeisen Bank International mit ihrer ukrainischen Tochter, der Aval, die sich schon lange auf dem so verlockenden Finanzmarkt der Ukraine etabliert hatten und jetzt mit den Folgen der Krise leben müssen.

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Deutsche Bank mit mysteriösen Anleihen: Coco-Bonds

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Die Deutsche Bank beschreitet auf der Suche nach frischem Kapital mit der Ausgabe von Coco-Anleihen neue Wege. So ist bekannt geworden, dass die große deutsche Bank ab Mai 2014 Options-Genussscheine über vorerst 1,5 Milliarden Euro ausgeben will, um einen Kapitalpuffer für Krisenzeiten zu schaffen und sich für den bevorstehenden Stresstest der Europäischen Zentralbank zu wappnen.

 

Nachdem die Bank in einem Schreiben am 25.04.2014, welches dem Wall Street Journal vorgelegen hat, ihre US-Kunden in Belgien verunsicherte, weil sie bis zum 10. Juni alle Konten der US-amerikanischen Kunden angeblich wegen neuer Vorschriften im Geldverkehr auflösen will, zieht sie jetzt alle Register, um ihr Eigenkapital zu erhöhen. Damit ist es das dritte Mal, dass die Deutsche Bank innerhalb eines Jahres den Geldmarkt anzapfen muss.

Was soll mit den Coco-Anleihen erreicht werden, die im Mittelpunkt der brisanten Frage, wer in Zukunft bei der Schieflage von Banken einspringen soll, stehen? In erster Linie wird die Anleihe der Deutschen Bank frisches Geld in die Tresore spülen. Mitte April 2014 hatten die Finanzbehörden grünes Licht für so genannte Options-Genussscheine gegeben. Als erstes Geldhaus macht jetzt die Deutsche Bank davon Gebrauch und will so die eigene Kapitalstruktur verbessern.

 

Die Details über die Verzinsung der Schuldtitel sind noch nicht bekannt, werden aber mit Spannung von den Finanzexperten erwartet. Wenn auch in der Schweiz und in Frankreich derartige Papiere schon länger bekannt sind, ist die Deutsche Bank das erste Institut in Deutschland, welches Gebrauch davon machen will.

Wo liegen die Risiken der CoCo-Anleihen?

Da die CoCo-Bonds strategische, nachrangige Schuldverschreibungen mit festem Coupon und langer Laufzeit sind, die auf vorgängig festgelegten Wandlungskriterien basieren und automatisch von Fremd- in Eigenkapital gewandelt werden, machen die neuen CoCo – Anleihen Kapitalgeber im Falle einer Wandlung zu haftenden Aktionären.

 

Zwar verbessern diese Anleihen die Eigenkapitalausstattung des Emittenten enorm, doch in widrigen Situationen, wenn es Verluste auszumerzen gilt, ist der Anleger wieder in der Haftung und der Verlierer. Diese Hybrid-Anleihen sind also nichts für schwache Nerven oder eine überschaubare Geldanlage mit Garantiegewinn.

Nachdem die Santander Bank in Spanien und die Kopenhagener Danske Bank schon als Pioniere bei der Ausgabe der COCO-Anleihen betätigt haben, folgt nun auch die erste deutsche Bank mit den neuartigen Anleihen an der Kapitalmarkt, das größte deutsche Geldinstitut, die die Deutsche Bank. Experten vermuten, dass weitere deutsche Geldinstitute folgen werden und haben dabei die Commerzbank, den Hypotheken-Finanzierer Aareal sowie die staatliche NordLB im Fokus.

Eine der markantesten Lehren aus der Finanzkrise lautete: Banken müssen mehr Eigenkapital halten, um Ausfälle aus eigener Kraft zu meistern. Doch die Eigenkapitaldecken sind, besonders bei der Deutschen Bank, dünn. Die Coco-Anleihen zielen darauf ab, die kranken Banken mit Fremdmitteln zu stärken und unter dem Strich die Gläubiger bluten zu lassen.


Steuert Spanien mit Vollgas in die Pleite?

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Finanzexperten, welche die finanzielle Lage Spaniens genau unter die Lupe genommen haben, kommen übereinstimmend zu dem Schluss, dass nach derzeitigem Stand der Dinge ein drohender Staatsbankrott noch lange nicht abgewendet sei. Unter dem Motto „Wir sind pleite, die EU wird uns retten“, welches schon 2012 durch aller Spanier Munde ging, ist das Vertrauen in die Banken, in die Wirtschaft, in die Politik und in die Zukunft des Landes, schwer ramponiert.

 

Alle Banken sind gerettet aber der Staat ist pleite… Diese fiktive Schlagzeile über Spanien könnte in absehbarer Zeit die Welt umrunden. Spanien galt vor nicht allzu langer Zeit noch als einer der gefährlichsten Krisenherde Europa. Internationale Investoren haben jetzt ein Auge auf Spanien geworfen, suchen nach Schnäppchen auf dem Immobilienmarkt. Die Risiken der Wirtschaftsschwäche in Spanien soll die Aussicht auf hohe Renditen aufwiegen. Während Spanien eine Schuldenorgie ohne Beispiel erlebt, verheimlichen die Regierung und Notenbank den wahren Zustand des spanischen Bankensystems. Wachstum auf Pump? Am Ende könnten für den Staat nur Schulden bleiben.

 

Spanien hat zwar Ende 2013 nach 2 Jahren den Euro-Rettungsschirm verlassen und ist im ersten Quartal 2014 so stark gewachsen wie seit sechs Jahren nicht mehr, doch ist seitdem die Beschäftigung in Spanien nicht merklich gestiegen. Die spanische Arbeitslosenquote ist immer noch, nach Griechenland, die zweithöchste im EU-Gebiet.

Weil die EU-Zone positive Wachstumsnachrichten braucht, verkündet der Ministerpräsident Mariano Rajoy, dass sich die Wirtschaft in Spanien schneller erholen wird, als angenommen. Die Banken in Spanien sind schwer angeschlagen und eine große Gefahr für den Staat und ganz Europa. Die Geldinstitute haben offiziell von der spanischen Regierung mehr als 100 Milliarden Euro Kredite in Form von Transfers und Garantien erhalten. Dies sind zirka 10 Prozent der gesamten spanischen Wirtschaftsleistung.

Spanien steckt immer noch in einer dreifachen Krise: wirtschaftlich, sozial und moralisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere geldpolitische Maßnahmen, mit denen sich die Europäische Zentralbank gegen die Gefahren eines weiteren Verfalls der Preise im Währungsgebiet stemmen könnte, ist damit laut Experten gestiegen.

 

Die meisten spanischen Bürger sehen ihr Land als Hochburg der Korruption, die Repräsentanten der traditionellen Parteien werden als wenig seriös angesehen. In der bevorstehenden Europawahl wird es wohl eine überraschende Wende geben. Während sich die kleinen Parteien im linken wie rechten Spektrum im Aufwind befinden, sind die etablierten Parteien im Volke nicht gut angesehen.